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Beziehung & Kommunikation · Schaubild 46 / 87

Ein klarer Rahmen für eine Begleitung

Ein hilfreiches Gespräch verbindet eine zugewandte Haltung mit einem klaren gemeinsamen Vorgehen. Die fünf Stationen führen vom inneren Ankommen über Beziehung und Informationssammlung zu einer passenden Erprobung. Am Ende prüfst du die Auswirkungen und überträgst das Erarbeitete auf einen konkreten Alltagsanlass. Die andere Person bleibt an der Richtung und an jedem nächsten Schritt beteiligt.

Ein klarer Rahmen für eine Begleitung

Ein hilfreiches Gespräch verbindet eine zugewandte Haltung mit einem klaren gemeinsamen Vorgehen. Die fünf Stationen führen vom inneren Ankommen über Beziehung und Informationssammlung zu einer passenden Erprobung. Am Ende prüfst du die Auswirkungen und überträgst das Erarbeitete auf einen konkreten Alltagsanlass. Die andere Person bleibt an der Richtung und an jedem nächsten Schritt beteiligt.

Schaubild 46 · Beziehung & Kommunikation

Ein klarer Rahmen für eine Begleitung

Das vollständige Schaubild · zum Lesen von Einzelheiten auf dem Bildschirm vergrößern.

Zugewandte Haltung

Mit Aufmerksamkeit, Respekt und Offenheit ankommen.

Beziehung & Rapport

Kontakt herstellen, Anliegen und Gesprächsrahmen gemeinsam klären.

Informationen sammeln

Die Situation, ihre Bedeutung und das gewünschte Ergebnis verstehen.

Intervention

Gemeinsam einen passenden kleinen Veränderungsschritt erproben.

Ökologie & Future Pace

Auswirkungen prüfen und die nächste Alltagssituation vorbereiten.

Die Pfeile verbinden einen zugewandten Beginn mit einem konkreten Übertrag in den Alltag. Die vereinbarte Richtung bleibt im Verlauf überprüfbar.

Deine Frage zum Modell

Was soll durch dieses Gespräch klarer werden und wie wird das anschließend sichtbar?

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Den Zusammenhang verstehen

So liest du das Schaubild.

1 · Zugewandte Haltung: Beginne bei dir selbst. Bist du gerade bereit, zuzuhören und die Sicht der Person kennenzulernen? Eine freundliche Haltung zeigt sich darin, dass du nachfragst, Pausen zulässt und eigene vorschnelle Lösungen zunächst zurückstellst. Du darfst eine Orientierung haben und zugleich offen dafür bleiben, was im Gespräch deutlich wird.

2 · Beziehung und Rapport: Kläre gemeinsam, worum es gehen soll und wie viel Zeit zur Verfügung steht. Frage, woran die Person einen hilfreichen Abschluss erkennen würde. Fasse die Antwort in eigenen Worten zusammen. Rapport meint hier einen überprüfbaren Kontakt: Die Person kann sagen, ob sie sich verstanden fühlt und ob das Vorgehen für sie passt.

3 · Informationen sammeln: Lerne eine konkrete Situation kennen. Unterscheide das Geschehen, seine persönliche Bedeutung und das gewünschte Ergebnis. Frage auch, was bereits hilfreich war und welche Bedingungen berücksichtigt werden sollen. Aus diesen Antworten ergibt sich, welche Frage oder Übung im nächsten Schritt sinnvoll sein könnte.

4 · Intervention: Wähle die Vorgehensweise gemeinsam und erkläre ihren Zweck sowie die praktische Ausführung, bevor ihr beginnt. Eine Intervention kann eine klärende Frage, ein Perspektivwechsel oder die Probe eines neuen Gesprächssatzes sein. Frage anschließend nach der tatsächlichen Erfahrung. Falls der Schritt nicht passt, wird das Vorgehen gemeinsam angepasst.

5 · Ökologie und Future Pace: Ökologie bezeichnet hier die Prüfung der Auswirkungen im Lebenszusammenhang. Was verändert sich für die Person und für andere? Was soll erhalten bleiben? Future Pace bedeutet, die neue Handlung für einen kommenden Anlass gedanklich vorzubereiten. Zum Abschluss benennt die Person selbst, was sie wann ausprobieren und woran sie den Nutzen erkennen möchte.

Ein Beispiel aus dem Alltag

Ein Gespräch beginnt mit „Was möchtest du heute klären?“ und endet mit „Beim nächsten Termin spreche ich zuerst meine Erwartung aus und frage nach deiner.“

Die praktische Anwendung

Übertrage es auf deine Situation.

  1. Nimm dir vor dem Gespräch einen Moment zum Ankommen. Prüfe, ob du gerade aufmerksam zuhören kannst, und vereinbare einen passenden Zeitrahmen.

  2. Lass das Anliegen und ein gewünschtes Ergebnis in eigenen Worten benennen. Fasse zusammen und frage, ob du es richtig verstanden hast.

  3. Erkunde eine konkrete Situation, die bisherige Reaktion und vorhandene Unterstützung. Wähle anschließend gemeinsam einen kleinen Schritt.

  4. Erkläre den Zweck und die Ausführung dieses Schrittes. Erprobt ihn und besprecht die tatsächlich beobachtete Wirkung.

  5. Prüft erwünschte und mögliche unerwünschte Auswirkungen. Haltet einen konkreten Alltagsanlass, die nächste Handlung und einen Zeitpunkt für die Rückmeldung fest.

Dein Ergebnis

Ein gemeinsam verständlicher Gesprächsrahmen mit einem konkreten Transfer.

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