Erfolgreich frei seinVon der Quelle zur VerkörperungDen Weg beginnen

Lebensweg und Erkenntnisweg

Mein Weg
zur Lehre

Wie sich persönliche Freiheitserfahrungen, Unternehmertum, geistige Entwicklung und die Frage nach dem innersten Wesen des Menschen zu „Erfolgreich frei sein“ und einem spirituell-philosophischen Gesamtwerk verbunden haben.

Eine Lehre entsteht nicht außerhalb des Lebens. Sie entsteht dort, wo Erkenntnis erfahren, geprüft und schließlich verkörpert wird.
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Freiheit wurde früh zu einer Lebensfrage

Ich bin in der DDR aufgewachsen. Freiheit war für mich deshalb nie nur ein abstrakter philosophischer Begriff. Ich erlebte früh, dass äußere Systeme bestimmen können, welche Möglichkeiten ein Mensch sieht, welche Wege ihm offenstehen und welche Vorstellungen von einem richtigen Leben als selbstverständlich gelten.

Mit 16 Jahren zog ich aus meinem Elternhaus aus. Vier Jahre später verließ ich die DDR und begann, mein Leben in der Bundesrepublik neu aufzubauen. Diese Erfahrungen prägten mein Verhältnis zu Freiheit, Eigenständigkeit und persönlicher Verantwortung. Sie machten mir deutlich, dass ein Mensch seine innere Autorität nicht dauerhaft an äußere Strukturen abgeben darf.

Zugleich lernte ich, dass äußere Freiheit allein noch keine innere Freiheit garantiert. Ein Mensch kann ein System verlassen und dessen Begrenzungen dennoch in seinem Denken weitertragen. Die tiefere Frage lautet deshalb nicht nur, wo ein Mensch lebt, sondern aus welchem inneren Zentrum heraus er sein Leben gestaltet.

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Unternehmertum als gelebte Schöpferkraft

Mein beruflicher Weg führte über Betriebswirtschaft, Kommunikationsdesign, Fernsehen, Medien, Regie, Werbung und Formatentwicklung schließlich in das Unternehmertum. Mit Scherer Invest Management entstand ein wachsendes Unternehmen und Geschäftsnetzwerk im Finanz- und Investitionsmanagement.

Unternehmertum wurde für mich zu einer unmittelbaren Erfahrung von Schöpferkraft: Eine Möglichkeit wird wahrgenommen, eine Entscheidung getroffen, Verantwortung übernommen und aus einer zunächst unsichtbaren Idee entsteht durch konsequentes Handeln eine sichtbare Wirklichkeit.

Dabei zeigte sich zugleich, dass individuelle Gestaltung und gemeinsames Wirken keine Gegensätze sind. Unternehmen entstehen durch Menschen, Vertrauen, Fähigkeiten, Entscheidungen und eine gemeinsame Verkörperung dessen, was zunächst nur als Möglichkeit vorhanden war.

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Erfolg, Freiheit und Glück gehören zusammen

Über viele Jahre wurde mir immer deutlicher, dass äußerer Erfolg allein nicht die ganze Antwort sein kann. Erfolg gewinnt seinen eigentlichen Wert, wenn er mit innerer Freiheit, persönlichem Glück, Verbundenheit und einem Leben übereinstimmt, das dem eigenen Wesen entspricht.

Daraus entstand der Gedanke von „Erfolgreich frei sein“. Er fordert keinen Menschen dazu auf, sein vorhandenes Leben grundsätzlich zu verlassen. Er lädt dazu ein, den eigenen Ausgangspunkt zu erkennen und Beruf, Familie, Beziehungen, Verantwortung, Geld, Erfolg und Lebensgestaltung immer bewusster aus der eigenen Essenz heraus zu führen.

Ein Mensch muss nicht zwischen äußerer Wirksamkeit und innerer Entwicklung wählen. Materielle Fülle, unternehmerischer Erfolg, Liebe, Familie, Spiritualität und Freiheit dürfen gleichwertige Ausdrucksformen eines stimmigen Lebens sein.

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Die Frage, die den nächsten Abschnitt öffnete

Ein damaliger Trainer und guter Freund stellte mir einmal eine Frage: „Bist du satt, oder gibt es noch etwas, das du verändern, entwickeln oder in die Welt bringen möchtest?“

Ich wusste, dass ich nicht satt war. Mein Leben war erfolgreich, erfüllt und in vieler Hinsicht frei. Zugleich wusste ich, dass in mir noch etwas existierte, das nicht vollständig sichtbar geworden war. Die Frage gab diesem inneren Wissen eine klare Form.

Sie richtete meinen Blick darauf, dass Dankbarkeit für das bereits Erreichte und der Wunsch nach weiterer Entwicklung keine Gegensätze sind. Ein Mensch kann mit seinem Leben glücklich sein und dennoch spüren, dass durch ihn noch etwas in die Welt gelangen möchte.

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Von einzelnen Erkenntnissen zur Lehre

Am Anfang standen praktische Fragen über Entscheidungen, Freiheit, Erfolg, Glück und Selbstbestimmung. Daraus entstanden tiefere Fragen: Was ist das eigentliche Zentrum des Menschen? Woher kommt seine Fähigkeit, Möglichkeiten zu erkennen und Wirklichkeit zu gestalten? Wie verhält sich seine individuelle Essenz zum umfassenden Ursprung allen Seins?

Über Jahrzehnte verbanden sich persönliche Erfahrungen, philosophische Betrachtungen, spirituelle Erkenntnisse und unternehmerische Praxis zu einem immer klareren Gesamtbild. Vorhandene Begriffe und Traditionslinien wurden geprüft, teilweise aufgenommen, neu geordnet, weiterentwickelt oder bewusst anders eingeordnet.

Schrittweise entstanden der Kernsatz, das Freiheitsprinzip, das Kernmanifest und das Lehrfundament mit seinen 247 systematisch geordneten Punkten. Aus einzelnen Texten und Erkenntnissen entwickelte sich eine zusammenhängende spirituell-philosophische Lehre über Ursprung, Essenz, Bewusstsein, Freiheit, Schöpferkraft und Verkörperung.

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Ein Werk, das den Menschen zu sich selbst führt

Die Lehre versteht den Menschen als individuelles, mit dem Ganzen verbundenes und zugleich wirklich freies schöpferisches Wesen. Seine Essenz ist sein unverwechselbares Zentrum und der Ausgangspunkt seiner Wahrnehmung, Entscheidung und Verkörperung.

Meine Aufgabe besteht nicht darin, Menschen eine fertige Wahrheit zu geben oder sie an mich, eine Gemeinschaft oder eine bestimmte Weltanschauung zu binden. Ich möchte Erkenntnisräume öffnen, Zusammenhänge sichtbar machen und Menschen darin unterstützen, ihre eigene Wahrnehmung, Selbstautorität und Schöpferkraft wiederzufinden.

Die Lehre erfüllt ihren Sinn nicht, wenn Menschen zu Anhängern werden. Sie erfüllt ihn, wenn ein Mensch selbstständig erkennt, prüft, entscheidet und seinen eigenen Weg geht.

Meine Aufgabe ist es, Menschen zu helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen, Klarheit zu finden und mit sich selbst und dem Leben in jeder Weise glücklich zu sein.