Steffen Scherer

20 tragende Aussagen

Das Kernmanifest

Dieses Kernmanifest verdichtet das bestehende Lehrfundament der 247 Punkte nachstehend auf 20 tragende Aussagen. Es ersetzt das Lehrfundament nicht, sondern macht dessen inneren Zusammenhang in konzentrierter Form sichtbar.

01

Es gibt einen allumfassenden Ursprung

Alles Sein geht aus einem ursprünglichen, unbegrenzten und allumfassenden Ursprung hervor. Dieser Ursprung kann als Gott, Quelle, das All, das Eine, universelles Bewusstsein oder absolutes Sein bezeichnet werden. Nichts Existierendes befindet sich außerhalb dieses umfassenden Zusammenhangs.

02

Gott ist Liebe

Liebe ist die grundlegende verbindende, tragende und hervorbringende Qualität des göttlichen Ursprungs. Sie ist mehr als ein menschliches Gefühl. Sie ist das Prinzip, durch das Einheit Verbindung ermöglicht und Leben, Beziehung und Schöpfung entstehen können.

03

Alles ist eins

Alle Wesen, Formen, Energien und Wirklichkeiten gehen aus demselben Ursprung hervor und bleiben auf einer grundlegenden Ebene miteinander verbunden. Einheit bedeutet dabei nicht Gleichförmigkeit. Das Eine entfaltet sich in unendlich vielen individuellen Erscheinungen.

04

Das All erfährt sich durch seine individuellen Formen

Das Ganze nimmt sich durch seine unzähligen Wesen, Perspektiven und Erfahrungsräume selbst wahr. Jeder Mensch ist ein einmaliger Punkt, an dem das All sich aus einer individuellen Perspektive erlebt, erkennt und weiter entfaltet.

05

Der Mensch ist zuerst Essenz

Der Mensch ist in seinem Ursprung nicht zuerst Körper, Persönlichkeit, Rolle, Name oder Lebensgeschichte. Er ist zuerst Essenz: ein ursprünglicher, individueller Quellkern, aus dem sein Bewusstsein, seine Seele, seine Energie, seine feinstofflichen Ebenen und seine körperliche Verkörperung hervorgehen.

06

Die Essenz ist individuell und zugleich mit dem Ganzen verbunden

Jeder Mensch besitzt eine eigene, unverwechselbare Zentrierung. Diese individuelle Essenz ist jedoch niemals vollkommen vom All getrennt. Sie ist der persönliche Ursprung des Menschen innerhalb des umfassenden Ursprungs.

07

Aus der Essenz entfaltet sich der vollständige Mensch

Seele, Bewusstsein, Energie, Wahrnehmung, Kausal-, Astral-, Äther- und physischer Körper entstehen aus der Essenz heraus. Sie bilden keine voneinander isolierten Hüllen, sondern zusammenwirkende Ebenen eines vollständigen menschlichen Wesens.

08

Erfahrung kehrt als Erkenntnis zum Ursprung zurück

Die Essenz bringt den Menschen und seine Erfahrungswirklichkeit hervor. Was durch Wahrnehmung, Gefühl, Entscheidung, Beziehung und Handlung erlebt wird, kann erkannt, integriert und wieder in die Essenz aufgenommen werden. So entsteht die Bewegung von Ursprung, Entfaltung, Erfahrung, Erkenntnis und Rückkehr.

09

Der Mensch ist Quelle und Mittelpunkt seiner Erfahrungswirklichkeit

In seiner Essenz ist der Mensch nicht nur Empfänger äußerer Einflüsse. Er ist selbst ein schöpferischer Ausgangspunkt von Wahrnehmung, Ausrichtung, Energie, Entscheidung und Handlung. Jeder Mensch ist das Zentrum seines eigenen Erfahrungsuniversums, ohne dadurch über andere Zentren zu herrschen.

10

Der Körper ist die verkörperte Ausdrucksebene der Essenz

Der Körper ist keine bloße Hülle und kein Gegner der Spiritualität. Er ist die dichteste und sichtbarste Form des Menschen. Durch ihn werden Essenz, Bewusstsein, Gefühl, Wille und Energie zu Stimme, Bewegung, Berührung, Handlung und konkreter Wirkung in der materiellen Welt.

11

Bewusstsein ist umfassender als Denken

Der Verstand ordnet, unterscheidet und benennt. Bewusstsein umfasst darüber hinaus Wahrnehmung, Gefühl, Präsenz, innere Bilder, Energie und unmittelbares Erkennen. Erkenntnis kann bereits vorhanden sein, bevor sie sprachlich erklärt oder gedanklich vollständig erfasst werden kann.

12

Wahrnehmung gestaltet die Erfahrung der Wirklichkeit

Der Mensch nimmt Wirklichkeit nicht vollkommen passiv auf. Aufmerksamkeit, innere Haltung, Erwartung und Deutung beeinflussen, was erkannt, hervorgehoben und als bedeutsam erlebt wird. Daraus entstehen Entscheidungen und Handlungen, die auf die weitere Entwicklung der Wirklichkeit zurückwirken.

13

Alles befindet sich in Bewegung, Energie und Resonanz

Materielle, emotionale, geistige und bewusste Wirklichkeiten sind Ausdruck unterschiedlicher Formen von Bewegung und Energie. Menschen stehen fortlaufend in Resonanz miteinander, mit Räumen, Erfahrungen und dem All. Sie beeinflussen und werden beeinflusst, ohne ihre individuelle Zentrierung verlieren zu müssen.

14

Die Akasha-Chronik ist das lebendige Gedächtnis- und Möglichkeitsfeld des Ganzen

Alle tatsächlich verwirklichten Erfahrungen, Erkenntnisse und Zusammenhänge bleiben im umfassenden Bewusstseinszusammenhang des Alls erhalten. Zugleich umfasst die Akasha-Chronik Möglichkeiten und Entwicklungslinien, ohne dass die Zukunft vollständig festgeschrieben ist. Sie wird durch die Erfahrungen und Entscheidungen der Wesen fortlaufend aufgedeckt und weitergeschrieben.

15

Der Mensch ist ein schöpferisches Wesen

Jeder Mensch gestaltet seine Erfahrungswirklichkeit durch Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Überzeugung, Gefühl, Wille, Vorstellung, Entscheidung und Handlung mit. Schöpfung beginnt als innere Möglichkeit und wird durch bewusste Ausrichtung und Verkörperung zu gelebter Wirklichkeit.

16

Freiheit ist die Grundbedingung selbstbestimmter Entfaltung

Der Mensch besitzt die Fähigkeit, sich neu auszurichten, zu entscheiden und sein Leben bewusst zu gestalten. Freiheit umfasst nicht nur äußere Bewegungsmöglichkeit, sondern auch die innere Freiheit zu denken, zu fühlen, zu erkennen und aus der eigenen Essenz heraus zu handeln.

17

Heilung ist Rückverbindung und Wiederherstellung des freien Ausdrucks

Verletzungen und Blockaden können Wahrnehmung, Energie, Verhalten und Entwicklung begrenzen. Sie verändern jedoch nicht die ursprüngliche Ganzheit und Würde der Essenz. Heilung bedeutet, die Verbindung zum eigenen Ursprung wieder freizulegen und den freien Fluss zwischen den menschlichen Ebenen erneut zu ermöglichen.

18

Die richtige Entscheidung ist die stimmige Entscheidung

Eine gute Entscheidung muss nicht die äußerlich größte, prestigeträchtigste oder gesellschaftlich anerkannteste Möglichkeit sein. Sie ist richtig, wenn sie der eigenen Essenz, den eigenen Werten, der inneren Wahrheit und dem tatsächlich gewünschten Leben entspricht.

19

Erfolg, Fülle und Glück sollen Ausdruck der Essenz sein

Erfolg und Spiritualität widersprechen sich nicht. Materielle und immaterielle Fülle können Ausdruck bewusster Schöpferkraft sein. Wirkliche Erfüllung entsteht, wenn das äußere Leben zunehmend mit dem inneren Wesen, der eigenen Freiheit und der eigenen Wahrheit übereinstimmt.

20

Erfolgreich frei sein ist die praktische Gesamtformel

Der Weg führt vom Erkennen des eigenen Ursprungs über die bewusste Entfaltung der Schöpferkraft bis zur konkreten Verkörperung im Leben. Ziel ist, Menschen dabei zu unterstützen, ihre eigene Quelle zu erkennen, Klarheit zu finden, stimmige Entscheidungen zu treffen und mit sich selbst und dem Leben in jeder Weise glücklich, wirksam und frei zu sein.