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Ziele & Handeln · Schaubild 62 / 87

Ein Ziel umfassend klären

SMARTERE verbindet acht Fragen zu einem ausführbaren Ziel. Die Buchstaben stehen in der Lesereihenfolge S – M – A – R – T – E – R – E. Du klärst das gewünschte Ergebnis, seine Umsetzung und die Auswirkungen auf dein Leben. Ein erster Zielsatz wird dabei Schritt für Schritt ergänzt, bis du weißt, was du wann mit welchen Mitteln tun möchtest.

Ein Ziel umfassend klären

SMARTERE verbindet acht Fragen zu einem ausführbaren Ziel. Die Buchstaben stehen in der Lesereihenfolge S – M – A – R – T – E – R – E. Du klärst das gewünschte Ergebnis, seine Umsetzung und die Auswirkungen auf dein Leben. Ein erster Zielsatz wird dabei Schritt für Schritt ergänzt, bis du weißt, was du wann mit welchen Mitteln tun möchtest.

Schaubild 62 · Ziele & Handeln

Ein Ziel umfassend klären

Das vollständige Schaubild · zum Lesen von Einzelheiten auf dem Bildschirm vergrößern.

S · Sinnesspezifisch

Was werde ich konkret sehen, hören oder erleben?

M · Messbar

Woran erkenne ich den erreichten Zustand?

A · Attraktiv

Was macht das Ziel für mich erstrebenswert?

R · Realisierbar

Wie ist es unter meinen Bedingungen umsetzbar?

T · Terminiert

Bis wann und mit welchen Zwischenschritten?

E · Effekte

Welche erwünschten und unerwünschten Auswirkungen gehören dazu?

R · Ressourcen

Welche Mittel und Unterstützung brauche ich?

E · Emotionen

Wie erlebe ich das Ziel und den Weg dorthin?

Lies von oben nach unten S – M – A – R – T – E – R – E. Die acht Fragen ergänzen denselben Zielsatz, bis Ergebnis, Umsetzung und Auswirkungen zusammenpassen.

Frage

Welcher der acht Aspekte macht mein Ziel jetzt entscheidend konkreter?

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Den Zusammenhang verstehen

So liest du das Schaubild.

S · Sinnesspezifisch: Beschreibe das gewünschte Ergebnis so, dass du dir eine konkrete Situation vorstellen kannst. Was wirst du sehen, hören oder tun? Formuliere möglichst positiv, was stattfinden soll. „Ich lasse die Person ausreden und stelle anschließend eine Frage“ gibt dir mehr Orientierung als „Ich will nicht mehr so ungeduldig sein“.

M · Messbar: Lege fest, woran du die Umsetzung überprüfen wirst. Das kann eine Anzahl, ein Zeitraum, ein sichtbares Arbeitsergebnis oder ein nachvollziehbares Verhalten sein. Wähle ein Merkmal, das zu deinem Ziel passt. Bei einem Gespräch kann es genügen, anschließend zu prüfen, ob du die vereinbarte Frage gestellt und die Antwort zusammengefasst hast.

A · Attraktiv: Kläre, warum du dieses Ziel erreichen möchtest und was es für dich bedeutsam macht. Welchem eigenen Anliegen dient es? Formuliere den Nutzen in deinen Worten. Wenn du nur Erwartungen anderer erfüllst, prüfe, welcher Teil davon auch für dich wichtig ist oder welche andere Zielbeschreibung besser passt.

R · Realisierbar: Vergleiche das Vorhaben mit deinen tatsächlichen Bedingungen. Kannst du das erforderliche Verhalten selbst beeinflussen? Passen Umfang, Zeit und Fähigkeiten zusammen? Benenne auch Abhängigkeiten von anderen Personen. Wenn ein Ziel zu groß ist, wähle einen erreichbaren ersten Abschnitt mit einem eigenen Erfolgskriterium.

T · Terminiert: Bestimme einen konkreten Zeitpunkt und gegebenenfalls Zwischenetappen. Ein Termin macht erkennbar, wann du beginnst und wann du das Ergebnis betrachtest. Plane auch einen kurzen Rückblick ein. So lässt sich der Weg rechtzeitig anpassen, wenn eine wichtige Annahme nicht zutrifft.

E · Effekte: Betrachte erwünschte und mögliche unerwünschte Auswirkungen. Was verändert sich für dich, für andere Menschen und für deine übrigen Aufgaben? Was soll erhalten bleiben? Eine neue Gewohnheit kann dir beispielsweise guttun und zugleich gemeinsame Zeit beanspruchen. Eine passende Vereinbarung berücksichtigt beides.

R · Ressourcen: Benenne die Fähigkeiten, Informationen, Menschen und Mittel, die dich unterstützen. Unterscheide, was bereits verfügbar ist, was du erbitten musst und was du zunächst aufbauen möchtest. Ordne die wichtigste Ressource deinem ersten Schritt zu. Dadurch wird Unterstützung Bestandteil der Umsetzung.

E · Emotionen: Erkunde, wie du das Ziel und den Weg dorthin gerade erlebst. Vorfreude, Unsicherheit oder Widerstand können Fragen sichtbar machen, die du genauer betrachten möchtest. Ein angenehmes Zielbild allein belegt noch keine Umsetzbarkeit. Verbinde dein Erleben deshalb mit den geklärten Bedingungen und wähle einen stimmigen nächsten Versuch.

Ein Beispiel aus dem Alltag

„Mehr lesen“ wird zu „Ich lese bis Monatsende an vier Abenden pro Woche zwanzig Minuten und halte je einen Gedanken fest, den ich im Alltag nutzen möchte.“

Die praktische Anwendung

Übertrage es auf deine Situation.

  1. Formuliere ein einzelnes Ziel in einem Satz. Gehe anschließend S – M – A – R – T – E – R – E durch und schreibe zu jedem Buchstaben eine kurze Antwort.

  2. Ergänze ein beobachtbares Ergebnis, deinen eigenen Handlungsspielraum und einen konkreten Termin.

  3. Prüfe die Auswirkungen auf andere Anliegen und Menschen. Halte fest, was du ausdrücklich bewahren oder vorher abstimmen möchtest.

  4. Benenne die wichtigste Ressource und lege fest, wie du sie für den ersten Schritt nutzt. Betrachte auch, welche offene Frage sich in deinem emotionalen Erleben zeigt.

  5. Schreibe deinen überarbeiteten Zielsatz auf, führe den ersten Schritt aus und vergleiche am vereinbarten Termin das tatsächliche Ergebnis mit deinem Erfolgskriterium.

Dein Ergebnis

Ein klar formulierter Zielsatz mit Erfolgskriterium, Termin und erstem Schritt.

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