Die Bestandteile einer Emotion
Eine Emotion lässt sich aus mehreren Blickwinkeln beschreiben: als Gefühl, als Körperempfindung und als begleitender Gedankengang. Wenn du diese Bestandteile auseinanderhältst, kannst du genauer benennen, was du erlebst.
Die Bestandteile einer Emotion
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Drei verbundene Themenkreise erschließen dasselbe Erleben. Die eigene Zeitachse darunter zeigt unterschiedliche zeitliche Ausdehnungen.
Deine Frage zum ModellWas fühle ich, was spüre ich körperlich und was denke ich dazu?
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Den Zusammenhang verstehen
So liest du das Schaubild.
Gefühl, Körperempfindung und Gedankengang eröffnen drei Zugänge zu demselben Erleben. Die Zeitperspektive unterscheidet eine unmittelbare Regung von einem länger anhaltenden Zustand. Das ist eine Orientierung zum Beschreiben; eine Stimmung lässt sich daraus nicht automatisch erklären. Beginne dort, wo du am leichtesten Zugang findest, und ergänze die anderen Bereiche ohne etwas erzwingen zu müssen.
Ein Beispiel aus dem Alltag
„Ich bin unruhig“ wird genauer: „Ich spüre Druck im Bauch, denke an den morgigen Termin und wünsche mir einen klaren Ablauf.“
Die praktische Anwendung
Übertrage es auf deine Situation.
Nimm einen überschaubaren Moment aus deinem Alltag und gib dem Gefühl einen möglichst passenden Namen.
Beschreibe die Körperempfindung und den begleitenden Gedanken getrennt voneinander.
Prüfe, ob es sich um einen kurzen Moment oder eine schon länger bestehende Stimmung handelt. Formuliere anschließend, was du jetzt brauchst.
Dein Ergebnis
Eine präzise Beschreibung deines Erlebens als Ausgangspunkt für eine passende Reaktion.