Eine gute Geschäftsidee beginnt nicht mit einem Logo und nicht mit der Frage, was gerade modern ist. Sie beginnt mit einer wertvollen Fähigkeit und einem Problem, das konkrete Menschen tatsächlich lösen möchten. Nach einer bewegten Lebensphase verfügst du über Erfahrungswissen, das dir selbstverständlich vorkommen kann, für andere aber außerordentlich wertvoll ist. Gerade diese selbstverständlichen Fähigkeiten verdienen einen zweiten Blick.
Sammle Situationen, in denen Menschen dich um Rat, Einordnung, Kontakte, Verhandlung, Organisation, Führung oder praktische Lösungen bitten. Frage dich, welches Ergebnis nach deiner Mitwirkung leichter, schneller, sicherer oder erfolgreicher entsteht. Aus diesem Ergebnis kann ein Angebot werden: Beratung, Schulung, Begleitung, Vermittlung, Projektsteuerung, Vertriebsunterstützung oder eine klar begrenzte Dienstleistung.
Eine Zielgruppe wird nicht dadurch gut, dass sie möglichst groß ist. Sie wird gut, wenn du ihre Lage verstehst und sie erreichen kannst. Beschreibe eine konkrete Person oder Unternehmensart: Was versucht sie zu erreichen? Wo stockt es? Was kostet dieses Stocken? Welche Sprache verwendet sie selbst? Je genauer du diese Welt kennst, desto natürlicher kann dein Angebot formuliert werden.
Am Ende dieser Woche entsteht keine komplizierte Unternehmensplanung. Du formulierst einen klaren Satz: Ich unterstütze diese Menschen dabei, dieses Ergebnis zu erreichen, indem ich diese Erfahrung und Vorgehensweise einbringe. Danach führst du erste Gespräche. Nicht um zu überzeugen, sondern um zu prüfen, ob Problem und gewünschtes Ergebnis tatsächlich stimmen.