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Beziehung & Kommunikation · Schaubild 52 / 87

Eine innere Übung gut beginnen und abschließen

Eine geführte Aufmerksamkeitsübung braucht einen verständlichen Anfang, Raum für Vertiefung, eine passende Arbeit am Anliegen und eine bewusste Rückkehr in den Alltag. Diese vier Phasen geben Orientierung und helfen, die Übung als vollständigen Ablauf zu gestalten.

Eine innere Übung gut beginnen und abschließen

Eine geführte Aufmerksamkeitsübung braucht einen verständlichen Anfang, Raum für Vertiefung, eine passende Arbeit am Anliegen und eine bewusste Rückkehr in den Alltag. Diese vier Phasen geben Orientierung und helfen, die Übung als vollständigen Ablauf zu gestalten.

Schaubild 52 · Beziehung & Kommunikation

Eine innere Übung gut beginnen und abschließen

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Einleitung

Anliegen, Ablauf, Dauer und freiwillige Teilnahme klären.

Vertiefung

Aufmerksamkeit sammeln und einen passenden Zugang finden.

Arbeit am Anliegen

Eine vereinbarte Vorstellung oder Frage erkunden.

Ausleitung

Wieder im Raum orientieren und das Ergebnis in Worte fassen.

Einleitung, Vertiefung, Arbeit am Anliegen und Ausleitung bilden einen vollständigen Ablauf. Der letzte Schritt führt zurück in den Alltag.

Frage

Wie gestalte ich einen klaren Anfang, eine passende Übung und einen vollständigen Abschluss?

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Den Zusammenhang verstehen

So liest du das Schaubild.

Die Einleitung schafft Sicherheit durch Verständlichkeit: Du weißt, was du tun sollst und kannst die Übung jederzeit unterbrechen. Vertiefung bedeutet hier, bei einem einfachen Gegenstand der Aufmerksamkeit zu bleiben, etwa einer angenehmen Alltagserinnerung. Es ist kein besonderer Zustand erforderlich.

Die dritte Phase bearbeitet genau das vereinbarte Anliegen. Für eine kurze Selbstübung genügt beispielsweise die Vorstellung eines ruhigen Gesprächsbeginns. Die Ausleitung schließt den Ablauf: Du richtest die Aufmerksamkeit wieder auf den Raum, bewegst dich nach Bedarf und benennst den nächsten praktischen Schritt. Plane dafür von Beginn an Zeit ein.

Ein Beispiel aus dem Alltag

Vor einem Telefonat klärst du dein Ziel, erinnerst dich an einen gelungenen Gesprächsanfang, stellst dir deinen ersten Satz vor und kehrst mit einem kurzen Blick in den Raum zur konkreten Vorbereitung zurück.

Die praktische Anwendung

Übertrage es auf deine Situation.

  1. Wähle einen ruhigen Platz und ein kleines Alltagsthema. Plane fünf bis zehn Minuten und formuliere, welches Ergebnis du aus der Übung mitnehmen möchtest.

  2. Sammle deine Aufmerksamkeit bei einer einfachen angenehmen Erinnerung. Du kannst die Augen offen lassen und jederzeit wieder den Raum betrachten.

  3. Stelle dir eine einzige passende Handlung vor, etwa deinen ersten Satz in einem Gespräch. Prüfe, ob er für dich stimmig und tatsächlich ausführbar ist.

  4. Richte die Aufmerksamkeit wieder nach außen, bewege Hände und Füße und benenne drei Dinge im Raum. Schreibe den gewählten Schritt auf und entscheide, wann du ihn umsetzt.

Dein Ergebnis

Ein überschaubarer Übungsablauf mit bewusstem Abschluss und einem konkreten Alltagsschritt.

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