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Zustand & Emotion · Schaubild 09 / 87

Die Bestandteile einer Emotion

Eine Emotion lässt sich aus mehreren Blickwinkeln beschreiben: als Gefühl, als Körperempfindung und als begleitender Gedankengang. Wenn du diese Bestandteile auseinanderhältst, kannst du genauer benennen, was du erlebst.

Die Bestandteile einer Emotion

Eine Emotion lässt sich aus mehreren Blickwinkeln beschreiben: als Gefühl, als Körperempfindung und als begleitender Gedankengang. Wenn du diese Bestandteile auseinanderhältst, kannst du genauer benennen, was du erlebst.

Schaubild 09 · Zustand & Emotion

Die Bestandteile einer Emotion

Das vollständige Schaubild · zum Lesen von Einzelheiten auf dem Bildschirm vergrößern.

Eine Emotion · drei Zugänge

Gefühl

Zum Beispiel Freude, Ärger oder Trauer.

Körperempfindung

Zum Beispiel Wärme, Druck, Enge oder Leichtigkeit.

Gedankengang

Die inneren Sätze und Bilder zur Situation.

Zeitlicher Verlauf

Vom kurzen Affekt über ein Gefühl bis zur länger anhaltenden Stimmung.

AffektGefühlStimmung

Von einer kurzen Regung zu länger anhaltendem Erleben.

Drei verbundene Themenkreise erschließen dasselbe Erleben. Die eigene Zeitachse darunter zeigt unterschiedliche zeitliche Ausdehnungen.

Deine Frage zum Modell

Was fühle ich, was spüre ich körperlich und was denke ich dazu?

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Den Zusammenhang verstehen

So liest du das Schaubild.

Gefühl, Körperempfindung und Gedankengang eröffnen drei Zugänge zu demselben Erleben. Die Zeitperspektive unterscheidet eine unmittelbare Regung von einem länger anhaltenden Zustand. Das ist eine Orientierung zum Beschreiben; eine Stimmung lässt sich daraus nicht automatisch erklären. Beginne dort, wo du am leichtesten Zugang findest, und ergänze die anderen Bereiche ohne etwas erzwingen zu müssen.

Ein Beispiel aus dem Alltag

„Ich bin unruhig“ wird genauer: „Ich spüre Druck im Bauch, denke an den morgigen Termin und wünsche mir einen klaren Ablauf.“

Die praktische Anwendung

Übertrage es auf deine Situation.

  1. Nimm einen überschaubaren Moment aus deinem Alltag und gib dem Gefühl einen möglichst passenden Namen.

  2. Beschreibe die Körperempfindung und den begleitenden Gedanken getrennt voneinander.

  3. Prüfe, ob es sich um einen kurzen Moment oder eine schon länger bestehende Stimmung handelt. Formuliere anschließend, was du jetzt brauchst.

Dein Ergebnis

Eine präzise Beschreibung deines Erlebens als Ausgangspunkt für eine passende Reaktion.

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